Die Medizinische Klinik I ist mit 100 Betten die größte Klinik im Haus und behandelt ca. 6.000 stationäre Fälle pro Jahr. Die Schwerpunkte sind die Kardiologie (zertifizierte CPU, HFU) inkl. Elektrophysiologie (zertifiziertes Vorhofflimmerzentrum), Nephrologie, Angiologie, Pulmologie und internistischer Intensivmedizin.
Die interdisziplinäre Intensivstation verfügt über acht internistische Intensivbetten und deckt das gesamte Spektrum der internistischen Intensivmedizin ab. Zusätzlich wird eine IMC-Station mit acht Betten und eine Telemetrie-Station mit 26 Monitoren vorgehalten.
Bei uns stehen alle kardiologisch nicht-invasiven Techniken einschließlich 3D-Echokardiographie sowie invasiven Verfahren in drei modernen Herzkatheterlaboren zur Verfügung.
Als interventionelles kardiologisches Zentrum in der Region (ca. 2.000 Linksherzkatheter/Jahr) verfügen wir über alle gängigen Methoden der Koronarinterventionen (FFR /iFR, IVUS, IVL, alle PCI- Verfahren inkl. CTO-Rekanalisation und Rotablation). Strukturelle Interventionen wie PFO-/ASD-Verschlüsse und die Implantation von LAA-Okkludern sind ebenfalls etabliert. Dazu kommen Verfahren wie die interventionelle Thrombektomie bei Lungenembolie und das Carotis-Stenting. Anfang des Jahres erfolgte der Einstieg in die interventionelle Therapie von Herzklappenerkrankungen vor Ort (TEER-Therapie) und in Kooperation. Die Zertifizierung eines Cardiac Arrest Center ist geplant.
Im Bereich der Rhythmologie bzw. Device-Therapie finden Implantationen von Schrittmacher- und ICD-Systemen, CRT-, subkutane-ICD-Implantationen sowie die His-Bündel-Stimulation statt (ca. 280 Eingriffe/Jahr). Außerdem führen wir die Implantation von kabellosen Schrittmachern durch.
Die interventionelle Elektrophysiologie stellt einen besonderen Schwerpunkt (ca. 1.000 Ablationen/Jahr) unserer Klinik dar und umfasst das gesamte Spektrum der Ablationen inkl. PVIs bzw. AT- und VT-Prozeduren. Hierfür steht ein sehr modernes eigenes Herzkatheterlabor mit neuester biplaner Röntgenanlage und gängigen 3D-Mapping-Verfahren zur Verfügung sowie die Möglichkeit zur Durchführung von Radiofrequenz-, Kryo- oder Pulsed-Field-Ablationen.
Darüber hinaus besteht über den Medizincampus Wolfsburg (MCW) eine enge Kooperation mit der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), wodurch auch weitere klinische und wissenschaftliche Projekte verfolgt werden können und eine akademische Fortentwicklung sehr gut möglich ist.